Heute, am 22. Januar um 01:55, trat die Sonne ins Tor 41 und läutete somit das neue Rave Jahr 2026 ein.
Was bringt uns das Rave Jahr 2026? Was dürfen wir lernen? Worauf dürfen wir achten?
Jedes Jahr aufs Neue geht es im neuen Rave Jahr darum, in eine bessere Zukunft aufzubrechen. Wir sind voller Träume, die realisiert werden möchten. Doch nicht alle Träume sollen verfolgt werden – wir dürfen überprüfen, für welche Träume es sich lohnt zu kämpfen und welche uns wahrhaftig nähren. Wo geht unsere Aufmerksamkeit hin? Wo lenken wir unsere Energie hin? Was lohnt sich zu realisieren? Wie können wir eine bessere Zukunft gestalten? Wo haben wir einen echten Einfluss?
Das neue Rave Jahr ist ein Projektor Jahr. Es geht darum, dass wir bestimmte Themen fokussieren werden, und diese werden wir mit viel Bewusstheit anschauen dürfen. Da es sich um einen emotionalen Projektor handelt, steht die Wahrnehmung unserer emotionalen Intelligenz an oberster Stelle. Unsere emotionale Reife wird einer Prüfung unterzogen. Es wird viel darum gehen, wer oder was uns gut fühlen lässt. Aber auch darum, diesem Gefühl zu vertrauen.
Das Projektor Jahr kann allerdings auch sehr viel Verbitterung bringen, wenn wir zu ungeduldig werden oder uns kopflos in neue Projekte, Beziehungen oder Abenteuer stürzen. Das wird möglicherweise auch in uns das Gefühl auslösen können, dass wir nicht gehört, gesehen oder anerkannt werden. Achte auf diese Themen, denn sobald sie auftauchen, ist das ein Zeichen, wieder zurück zu Dir, in Deine Mitte zu kommen und nach Strategie und Autorität zu handeln.
Eines der Hauptthemen ist geprägt durch den Kanal 37–40, den Kanal der Gemeinschaft. Jetzt geht es nicht mehr um die reine materielle Absicherung, sondern insbesondere darum, wie uns all die Beziehungen und Verträge fühlen lassen. Dieses „Das haben wir schon immer so gemacht“ verliert an Kraft, wenn das Gefühl nicht stimmt. Wem gegenüber bin ich loyal, wem verpflichte ich mich aus Überzeugung und nicht aus Tradition? „Fühlt es sich noch gut an?“ wird zur Hauptfrage auf der individuellen Ebene. Wenn nicht, dann dürfen wir offen sein für Veränderungen, die uns dieses Jahr bringen wird.
Jedenfalls verspricht das Jahr, sehr emotional zu werden, was eine besondere Herausforderung für offene Solarplexus sowie offene Egos mit sich bringen kann. Beobachte, wo Du den Drang spüren wirst, Dich beweisen zu wollen – in Beziehungen, Partnerschaften, Freundschaften, Projekten. Es kann sehr gut sein, dass es hier zu Krisen kommt, die jetzt noch mehr zum Vorschein kommen. Das Thema Selbstwert wird definitiv zum Keyword in 2026 werden.
Dass der Kanal der Gemeinschaft ausgerechnet jetzt wieder zum großen Thema wird, ist im Hinblick auf das Jahr 2027 höchst interessant. Denn ausgerechnet 37–40 prägte die letzten 400 Jahre im Kreuz der Planung. Also werden Gemeinschaften anhand der jetzigen Entwicklung vielleicht komplett neue Erneuerungen erfahren? Geht es jetzt eventuell sogar darum, neue „Arten“ von Familien zu erfahren, in denen wir in unserer Individualität gesehen werden? Eine Art Seelengemeinschaft? Wir werden es sehen.
Das zweite große Hauptthema bringt uns der Kanal 57–20, der Kanal des Geistesblitzes. Hier geht es um intuitive Klarheit. Um Präsenz. Um die Frage, was für uns gesund ist. Ist das Alte, Gewohnte, Bekannte, Traditionelle immer noch gesund für uns? Lässt es uns gesund fühlen? Hier kommt es darauf an, diesem leisen, subtilen Körpergefühl, der Intuition, zu vertrauen.
Beide Bewusstseinszentren, Milz und Solarplexus, sind definiert. Es geht viel um Wahrnehmung und Bewusstheit. Es geht darum, wahrzunehmen, wie sich alte Strukturen anfühlen und wie diese sogar verändert werden dürfen, sodass man seine Individualität gesund immer mehr ausleben kann, ohne seine Einzigartigkeit aufgeben zu müssen. 2026 scheint wirklich ein vorbereitendes Jahr auf 2027 zu sein.
Im neuen Jahr dürfen wir darauf achten, nicht zu sehr aus Ungeduld oder Angst zu handeln. Es wird möglich sein, dass viele unserer Existenzängste durch Krisen getriggert werden. Auch durch viele vermeintlich gut gemeinte, aber ungefragte Ratschläge und starke Meinungen von irgendwelchen selbsternannten Gurus. Autoritäten zu hinterfragen wird genauso ein wichtiger Teil von 2026 sein wie auch unsere Fähigkeit, sich auf das eigene Design und die eigene Autorität zu verlassen. Das wird der einzige Weg sein, daraus heil herauszukommen.
Der Druck, viel Neues anzufangen, wird das neue Jahr ebenso prägen. Wir dürfen hinterfragen, ob das Neue mit unseren Werten übereinstimmt oder ob wir es nur aus Druck heraus verwirklichen wollen. So oder so dürfen wir uns aber auch schon einmal darauf einstellen, dass es ein ständiges Stop-and-Go sein wird. Das liegt an einigen Einschränkungen, die immer wieder in unser Leben kommen. Akzeptieren wir sie, anstatt ständig mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen, lösen sie sich auf. Vertrauen in das richtige Timing ist dabei der Schlüssel zum Erfolg.
Währenddessen dürfen wir unsere Beziehung zu unserer Arbeit hinterfragen – lieben wir, was wir tun, und tun wir, was wir lieben? Oder bleiben wir einfach weiterhin in unzufriedenstellenden Beziehungen? Das Jahr wird unsere emotionale Reife auf den Prüfstand stellen. Sind wir emotional reif genug, uns nicht mehr auf schlechte und unfaire Deals einzulassen? Nicht um jeden Preis dazuzugehören und dafür unsere Individualität unterdrücken zu müssen?
Jeder wählt selbst – aus Gewohnheit und Bequemlichkeit im Alten zu bleiben, obwohl man unglücklich ist, oder ob man in der Lage ist, auf sein Gefühl zu vertrauen und offen für eine Veränderung zu sein.
Das Jahr hat viel Potenzial, ein emotional stabiles und gesundes Jahr zu werden, wenn wir lernen, dem Körper zuzuhören. Eine gute Faustregel wird sein: Wenn es sich nicht gut anfühlt, einen nicht erfüllt und der Gesundheit nicht dient, dann darf man es gehen lassen, egal was das Umfeld dazu sagt oder wie viel Druck ausgeübt wird oder wie viel Stress von außen kommt.
Um zu diesem Punkt zu kommen, braucht es allerdings eines: eine ehrliche Reflektion der Vergangenheit. Was hat bisher im Leben Sinn gemacht? Was weniger? Was führte uns dazu, frustriert, wütend, enttäuscht oder verbittert zu sein? Warum sind wir unglücklich, gestresst, krank, so leer, erschöpft und ausgelaugt? Welche Art von Gemeinschaft nährt mich und lässt mich wachsen? Wo kann ich wirklich selbst sein, meine Individualität leben, mich authentisch zu zeigen, ohne ständig eine Rolle spielen zu müssen?
Die Frage, die wir uns 2026 stellen dürfen, ist, wie wir diese Übergänge schaffen können und was wir selbst zum Großen Ganzen ganz individuell beitragen können.